Gefördert von:
Sparkasse Leverkusen
Stiftung NRW
Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen
Statt Produktion jetzt Demonstration

 

Die Schmiedegruppe des Industriemuseums Freudenthaler Sensenhammer

Die Schließung der Fa. Kuhlmann Söhne, der letzten deutschen Sensenfabrik, im Jahr 1987 bedeutete mehr als "nur" das Ende der Produktion und den damit verbundenen Verlust von Arbeitsplätzen an einem traditionsreichen Standort. Es drohte auch ein "Gedächtnisverlust der Arbeit", ein Verlust an Fertigkeiten und Fähigkeiten der ehemals bei Kuhlmann Beschäftigten.

 

Um diese überlieferten Qualifikationen zu erhalten, gründete sich im Jahr 2001 die Schmiedegruppe des Fördervereins Freudenthaler Sensenhammer. Herr Siegfried Seiler, langjähriger und zugleich letzter  Schmied der Fa. Kuhlmann Söhne gibt hier ehrenamtlich seine Kenntnisse an interessierte Vereinsmitglieder, aber auch Gäste weiter.

 

Mitglieder der Schmiedegruppe wirken an den Vorführungen mit, wenn Besuchern wichtige Produktionsschritte auf dem Weg zu einer Sense oder Sensensichel demonstriert werden. Sie betreuen auch den alten Maschinen- und Werkzeugbestand und sind an den vielfältigen Kulturveranstaltungen beteiligt, die im Museum stattfinden.

 

Die Gruppe trifft sich zu ihren Übungseinheiten regelmäßig jeden zweiten Samstag im Monat von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Sie denken vielleicht über eine Mitwirkung in der Schmiedegruppe nach und möchten sich informieren lassen? Rufen Sie uns an oder schicken Sie eine Mail - bitte mit einer Telefonnummer, unter der Sie am besten zu erreichen sind:

Tel. 0214 - 5007268 - wilhelm.matthies[at]sensenhammer.de

 





In der Reckerei entstehen neue Museumssicheln.





Am 15. Oktober 2016 wurde in der Reckerei ein neuer Hammerstock gesetzt. Hier wird gerade der Eichenstamm auf die passende Länge gebracht. - Foto Hartmut Herrnbrodt